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Die Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten gerade in Westeuropa sehr weit entwickelt. Neben der getrennten Sammlung und der strikten Umsetzung der Deponieverordnung werden beispielsweise Sekundärrohstoffe wie etwa Ersatzbrennstoffe erzeugt. Diese Entwicklung wurde aus einem sehr „abfallzentrischen“ Denken kontinuierlich vorangetrieben, während die Innovationen im Hinblick auf neue Kundenservices weniger rasant vorangegangen sind. Für viele Endkunden, vor allem für jene, die sich weniger für die Aufbereitung ihres Abfalls interessieren, ist diese Entwicklung auf die Abfalltrennung vor Ort (sei es zu Hause oder auf der Baustelle) oder in manchen Bereichen auf die elektronische Verwiegung (in Ausnahmefällen sind Abfallbehälter bereits mit Sensoren ausgestattet), beschränkt.

Im Bereich des Muldengeschäfts etwa werden die einzelnen Transaktionen nach wie vor weitestgehend manuell durchgeführt, obwohl die Komplexität gering ist (bei Betrachtung nicht gefährlicher „Standardabfälle“). So entstand die Idee, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen und ein völlig neues Kundenerlebnis bei der Organisation der Abfallentsorgung zu schaffen.

Wastebox.biz orientiert sich dabei an etablierten digitalen Geschäftsmodellen und nutzt die Vorteile für Teilbereiche in der Abfallwirtschaft. „Uber for Trash“, wie man die innovative Anwendung auch bezeichnen könnte, vernetzt auf intelligente Art und Weise Endkunden mit Entsorgungspartnern in Echtzeit und erlaubt gleichzeitig die Organisation der Abfallentsorgung in einfachster und komfortabler Art und Weise. „Wir glauben, dass wir damit die Abfallwirtschaft in einigen Bereichen revolutionieren werden.“