Teilnehmende einer Fachkonferenz diskutieren über ESG-Vorgaben und digitale Lösungen in der Bau- und Entsorgungswirtschaft

Zero Waste auf der Baustelle: EU fordert Umdenken

Im April 2024 diskutierten Vertreter:innen von Holcim, Wienerberger, Erste Bank, Goldbeck, Saint Gobain, Saubermacher und viele mehr die Herausforderungen und Chancen der neuen ESG-Vorgaben. Einigkeit herrschte: Digitalisierung ist der Schlüssel, um die EU-Vorgaben effizient und nachvollziehbar zu erfüllen.

Die neue EU-Taxonomie fordert zirkuläres Bauen. Warum die Abfallwirtschaft aktuell gefordert ist – und wie digitale Plattformen wie Wastebox.biz zur Umsetzung beitragen.

 

 

EU-Taxonomie trifft Bauwirtschaft: Verwertungsquoten steigen, Anforderungen auch

EU-Regelwerke wie die EU-Taxonomie und die Nachhaltigkeitsberichterstattung erhöhen die Anforderungen an die Erfassung und Nachweisbarkeit von Umwelt- und Abfalldaten in der Bauwirtschaft. Für bestimmte Bauaktivitäten enthält die EU-Taxonomie technische Bewertungskriterien für nicht gefährliche Bau- und Abbruchabfälle. Je nach einschlägigem Kriterium ist unter anderem ein Schwellenwert von 70 % nach Masse relevant. Welche Abfallströme und Verwertungswege angerechnet werden können, ist anhand des jeweils anwendbaren Taxonomie-Kriteriums zu prüfen. Digitale Lösungen können Unternehmen dabei unterstützen, die dafür relevanten Mengen und Verwertungswege strukturiert zu dokumentieren. Für Unternehmen gewinnt damit eine strukturierte und nachvollziehbare Dokumentation von Abfallmengen und Verwertungswegen zunehmend an Bedeutung. Digitale Lösungen können dabei unterstützen, relevante Daten zentral zu erfassen, auszuwerten und für Dokumentations- und Reportinganforderungen bereitzustellen.

 

 

Digitalisierung als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Doch Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht ohne funktionierende Abfallströme, verlässliche Daten und partnerschaftliche Zusammenarbeit – vom Rückbau bis zur Wiederverwertung. Genau hier setzt wastebox.biz an: Mit automatisierter ESG-Dokumentation, Echtzeit-Dashboards, CO₂-optimierter Logistik und einem starken Netzwerk an Entsorgungspartnern unterstützt die Plattform Bauunternehmen auf dem Weg zur Zero-Waste-Baustelle. Hans Roth, Gründer von Saubermacher, bringt es auf den Punkt: „Unsere Vision Zero Waste hat eine starke Bedeutung, doch Kreislaufwirtschaft ist nur gemeinsam mit der Industrie möglich. Dazu müssen wir uns als Entsorgungsunternehmen künftig neu erfinden.“ Eine digitale Entsorgungslösung wie Wastebox.biz leistet dabei einen wesentlichen Beitrag – einfach, verlässlich und gesetzeskonform.

 

 

Wie Wastebox.biz Bauunternehmen bei ESG & Zero Waste unterstützt

Mit wastebox.biz steht Bauunternehmen eine digitale Lösung zur Verfügung, die sie dabei unterstützt, die neuen ESG-Vorgaben nicht nur einzuhalten, sondern effizient umzusetzen. Die Plattform bietet ein zentrales Dashboard mit allen relevanten Kennzahlen – von Auftragsstatus über Projektadressen bis hin zu Recyclingquoten – und stellt sämtliche Dokumente digital bereit. Digitale Prozesse schaffen Transparenz über Transporte und Verwertungswege und ermöglichen eine datenbasierte Optimierung der Entsorgung. Durch die Verknüpfung mit dem Know-how der Saubermacher Gruppe erhalten Kund:innen nicht nur ein Tool, sondern Zugang zu umfassender Beratung, individueller Prozessoptimierung und echter Kreislaufwirtschaftsexpertise.